Samstag, 16. Juli 2011

Abschieds-Post

So, das wird dann vorraussichtlich der letzte Post aus Costa Rica, da mir nur noch knapp 4 Wochen bleiben. Da wird wohl nicht mehr so viel Zeit zum fotografieren sein. Am 11.8. ist Heimreise angesagt, für die, dies noch nicht wissen. Die zeit verfliegt, ich bin glaub ich inzwischen schon über ein halbes Jahr hier. Wird wohl Zeit, dass ich mich wieder zu Hause blicken lasse. In den letzten 2 Monaten sind mir noch ein paar nette Tierchen vor die Linse gekommen. Also genießt es, bis zu meinem nächsten Tropentrip kann es wohl noch ne Zeit dauern. Dann mal bis im Sommer in good old Germany ;)

Netter Beifang beim letzten Fledermausfangen. Ein juveniler Kauz, der aus Versehen ins Netz gegangen ist. Bei der Artbestimmung sind sich die Ornis momentan noch uneinig ob Ciccaba nigrilineata oder C. virgata.

Himmelblaue Vogeleier im Wald, ca. 1.5 fache Hühnereigröße? Komisch...sind aber Tinamueier, ein Vogel, der am Boden rumrennt. Interessant ist, dass ein Männchen auf die Eier von mehreren Weibchen aufpasst und anschließend auch alleine die Jungen aufzieht. Rabenmütter!!



Dendrophidion vinitor, eine kleine Natter, die ich während der Telemetrie beim Schlafen gestört habe.

Mastigodryas melanolomus, auch eine kleine Viper, die eigtl. nur schlafen wollte, bis ich kam.


Dipsas bicolor, eine schneckenfressende Schlange.

Eine irre Raupe.


Noch eine, aber viel kleiner.

Das ist Lophostoma brasiliense, eine Fledermausart, die Termitennester aushöhlt um darin zu wohnen.


Eine baumbewohnende Kröte, Incilius coniferus, nie zuvor gesehen und damit Art Nummer 52 für mich.


Das ist einer von den Laternenträger, genau wie das Insekt mit dem Erdnusskopf, nur viel kleiner und ohne Erdnuss.



Auch ein Laternenträger, aber mit irrer Camouflage.
Uuund noch ein Laternenträger...



Das ist der Great Curassow, so ein Truthahnähnlicher Vogel, nur viel hübscher als ein Truthahn ;) Hat auf jeden Fall ne coole Frisur.


Das ist eine Leptodeira septentrionalis, die sich gerade das Laich von einem Rotaugenfrosch zum Abendessen reinfährt. Die grünlichen Kügelchen sind übriggebliebene Eier.


Und Tataaaaaa, beim dritten Anlauf auf der Amphibienstation hats endlich mit Agalychnis spurelli geklappt. Art Nummer 53 auf der Liste.


Diesmal waren die Kerle überall. Hier 2 Männchen, die gerade um ein Weibchen ringen.



Der da oben hat gewonnen ;)



Und mal wieder ein Salamander, Bolitoglossa colonnea.



Der Frosch hatte weniger Glück, das ist ein Rana warszewitschii, der von einer Wanderspinne überrascht wurde.


Das hat allgemeines Bedauern ausgelöst...


Und noch eine neue Schlangenart für mich: Imantodes inornata.


Undnoch ein Glasfrosch der sich lange vor mir vesteckt hat: Hyalinobatrachium fleischmanni. Damit bin ich bei 54 Froscharten.


Zum Abschluss noch ein Glasfroschmännchen, das auf seine Jungen aufpasst. Das ist Hyalinobatrachium valerioi, der über seine potentiellen Nachkommen wacht.