Mittwoch, 19. Januar 2011

da isser wieder...

Servus zusammen,

also, ich bin wieder im Dschungel angekommen und seit gestern hat endlich der Dauerregen aufgehört. Drum konnte ich mal raus und Fotos machen. Momentan scheint der Mond in vollster Pracht. D.h. da is mit Fledermäuse nicht viel anzufangen.
Übrigens hab ich im Profil meine lokale Handynummer für dringliche Suffanrufe (gell Dürri) angegeben und die Postanschrift - Geschenke zum 17.Mai bitte rechtzeitig verschicken ;)

Na dann kommen wir mal zu den Fotos. Ein paar Sachen kennt ihr schon, aber irgendwann hat man halt das meiste gesehn ;)



Die erste tierische Sichtung: Ein Bruder im Geiste...Faultier ;)



Da wir die Wege hier schon alle kennen, gabs zur Abwechslung mal ne Flußexpedition. Angst vorm Nasswerden sollte man allerdings nicht haben.



Die Crew: Wito, ich und Mäx (v l n r). Keine Angst, konnte nix passiern, wir warn bis an die Zähne bewaffnet.



Ei gugg amal:



Ein Basiliscus plumisfrons-Weibchen...



und ein paar Meter weiter das zugehörige Männchen.



Da oben in der Felswand hängt was interessantes, also auffi!



Gleich bin ich dran...



Huch! Ne Schlange...waaaahhh die will nicht in die Tüte rein.



Puh, eingetütet. Leider wars nur eine Imantodes cenchoa und nicht die erhoffte I. inornata. Erstere haben wir leider schon unzählige Male gesehn.



Waaah, schau mal da:



Ne dicke Vogelspinne (Psalmopoeus reduncus). Da freut sich der Wito



Ein dicker Krebs, der sich als Mitternachtssnack irgend einen Samen reinfährt.



Das ist abgefahrn: Treiberameisen, die sich in einem Palmblatt verbissen haben, um quasi eine Brücke zu bauen, damit die Artgenossen mit Beute und Brut drüberklettern können.



Warum das Ganze? Vom Palmblatt aus gings auf ne Wurzel und dann auf die andre Seite des Flusses. Verrückt, diese sozialen Insekten...


Die Kollegen gibts auch noch: Lanzenotter (Bothrops asper). So ne Große hab ich aber schon seit 5 Jahren nimmer gesehn.



Endlich! Zum ersten mal hab ich live gesehn, wie ne Schlange nen Frosch verfolgt, erwischt und schließlich verspachtelt. Wahnsinn, das wollt ich schon ewig sehn. Und das beste dran: Das Ganze hat sich direkt neben meiner Hängematte abgespielt ;)

2 Kommentare:

  1. Hallo Bambooo..
    Sach ma, wie groß war die Terciolpelo denn?
    Und wie hat sie sich verhalten? Ruhig oder eher gereizt?
    Meine Größte die ich gesehen hatte war ja auch "nur" 80cm und die ist auch gleich abgehauen!

    Liebe Grüße an ALLE aus Hamburg..
    ich vermiss Euch & Tiri!!!!!!!
    die Claudi

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  2. Huhu!
    Zusammengerollt hatte sie schon Pizza-Größe ;)
    Ich schätz mal so um die 1,5m, also schon n dickes Teil. Und die war total relaxed, hat nicht mal gezüngelt. Die lag direkt am Ufer vom Fluß und wir kamen im Fluß daher. Vielleicht gabs deswegen kaum Vibrationen und sie war drum so entspannt!

    Viele Grüße in die Hansestadt!

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