Freitag, 4. März 2011

Costa Rica abseits des Dschugels

Irgendwie ist mir aufgefallen, dass ich kaum Bilder aus dem Alltag mache und meistens nur Tiere fotografier. Drum kommen heut mal ein paar Impressionen vom Land und was wir hier sonst so machen:

Hier im Hintegrund sieht man eines meiner Waldfragmente, in denen ich arbeite. Manchmal leiht mir ein Kumpel sein Auto, weil das ein bisschen bequemer ist, als mit Taxis. Außerdem ist auf den Straßen hier ein 4x4 fast dringend notwendig.



Um zu meinem Wald zu kommen muss ich immer durch Grundstücke von Privatleuten. Unvorstellbar, aber hier sagt jeder "klar doch" wenn man fragt, ob man nachts in seinem Garten rumsteuern darf. Und so wie oben schaun hier die typischen Fincas aus. Riesiger Grund mit kleinen Häusern. Das hier links ist schon eine Luxushütte.



Noch so eine typische Finca: Jede Menge Viehweide und vereinzelte Häuser.



Und noch mehr davon...diesmal der etwas heruntergekommene Typ.


Rinder zur Fleischproduktion. Erkennbar an den Schlappohren. Milchvieh schaut aus wie bei uns. Auf jeden Fall haben die Tiere hier ein Traumleben, weil sie meistens zig Hetar große Areale zum Bewegen haben.



Wer mich schon immer mal dahin gewünscht hat, wo der Pfeffer wächst: Ich bin angeommen ;)
So wächst der also, hab ich auch zum ersten mal gesehn.


Hier hat er schon mehr Wiedererkennungswert. So getrocknet wird er dann exportiert.


Neben der Pfefferplantage die Ananasplantage. Sind Bromeliengewächse und da in der Mitte wächst dann die Ananas raus. Immer eine pro Pflanze.


Hier wächst das Obst (Bananen) für den Nachtisch mit Fleischbeilage.



Nach dem Ausflug musste ich erstmal die Kühlergrillverkleidung wieder anbauen lassen. Die ist von den holprigen Starßen abgefallen. 20min Arbeitszeit + Material = 2 Dollar


Strategisch günstig neben der Werkstatt: Eine Soda: das ist ein kleines Imbissrestaurant ohne Aloholschanklizenz



Das typische costarikanische Frühstück: Gallo Pinto (wörtlich übersetzt abgemalter Gockel). Ist erstmal komisch, Reis und Bohnen zu frühstücken, aber ich finds oberlecker.



Hier wirds zubereitet ohne Gas oder Elektroherd, sondern auf Holzfeuer. Man sagt die machen das beste Essen in ganz Sarapiquí.



Wenn man dann doch ausnahmsweise nen Tag frei hat, kann man sich nen Tagesausflug gönnen. Zum Beispiel wie hier zu den Thermales bei Aguas Zarcas. Das sind heiße Thermalquellen mitten im Urwald.



Herrvorragend zum Abhängen...


...und Bier trinken. Das links is übrigens der Max, seines Zeichens Ornithologe und für gut eine Woche mein Feldassistent. Da kann ich im Nachhinein nur nochmal sagen: Thanks Mäx, great job!!!



Partys gibts auch manchmal, so wie hier zum Abschied von Mäx und den Butterflyladies Laura&Annie. Da gibts dann meistens ne Mischung aus Bier, Salsa und Merenge.

Und wenn man wie ich ne Hängematte hat, ist man auch selten allein, weil sich meistens fremde Leute drin tummeln, wenn man grad nicht selber drin liegt ;)

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